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Bericht über die Kasachstanreise im Herbst 2019

14-10-2019

Das 13köpfige Team hat wieder viel erlebt bei seiner Reise im Herbst 2019. In Dshetygara, wo unsere Arbeit begonnen hat, und in den umliegenden Orten konnten sie die Mitarbeiter besuchen und ermutigen. Das Optikerteam war in Karamendy. Dort kamen Leute zum Sehtest, die vor 11 Jahren schon dabei waren und von Manfred Baltes sprachen, der uns bei früheren Reisen als Optiker begleitet hat, und von den Programmen für die Kinder mit Weihnachten im Schuhkarton. Eine besondere Geschichte war die Begegnung mit einem Richter, der zum Sehtest kam. Er hat in Deutschland studiert und sprach hervorragendes Deutsch. Am Abend besuchte er uns im Hotel, um sich noch einmal zu bedanken. Beim näheren Kennenlernen stellte sich heraus, dass er in Deutschland Christen kennengelernt hatte, die ihn mit in ihre Gemeinde genommen haben und die seine Freunde geworden sind.

Dann ging es mit einem abenteuerlichen Flug mit Start auf einer Graspiste von Kostanay nach Astana und weiter nach Almaty. In Shelek kamen die einheimischen Helfer und Mitarbeiter zu einem Treffen in unser Hotel. Was D., einer von ihnen, erzählte, war der Hammer. Er hat alle 162 Brillen in den uighurischen Dörfern persönlich zu den Leuten nach Hause gebracht und hat dabei viele gute Gespräche und Begegnungen gehabt.

Bei herrlichem Wetter besuchte das Team in S. eine Psychologin, die als einzige Jesus-Nachfolgerin in diesem 5000 Seelen Ort seit den ersten Kontakten mit dem Team eine große Veränderung erlebt hat und nun möchte, dass auch andere Jesus kennen lernen. Weiter ging es in die Klinik nach Karghaly und am folgenden Samstag nach Jessik zu einem Optiker- und Kinderteam-Einsatz. Unsere neuen Mitarbeiter, darunter auch unsere neue Optikerin, haben sich gut in die Gruppe integriert und fühlten sich sehr wohl.

Am letzten Freitag ging es einigen im Team gesundheitlich nicht gut. Sie waren angeschlagen und hatten für Samstag 80 Personen auf der Liste, eigentlich viel zu viel für zwei Optiker, die neben der Refraktion auch noch die Brillen anpassen mussten. Lisa, die Übersetzerin war krank. Vorstands­mitglied Markus Pfeil hatte leichtes Fieber und Schüttelfrost und solche Schmerzen in der Schulter, dass ihm 8 Wirbel eingerenkt wurden. Das war wichtig, obwohl die Schmerzen erstmal noch blieben. Zu dieser Zeit waren sie im Krankenhaus in Khargaly und durften dort aufgrund der guten Beziehungen der Leitung und den Mitarbeitern (ca. 6 Personen) ganz offen das Evangelium weitergeben.