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Das Datum für den nächsten HIlfstransport steht: 12./13.07. 2018

02-07-2018

In einem früheren Blogbeitrag haben wir Juni als angestrebten Termin für den Hilfstransport 2018 erwähnt. Das war etwas zu optimistisch. Doch nun steht das Datum, wann der LKW von Deutschland aus nach Kasachstan startet: am 12. Juli wird er in Rastatt die medizinischen Geräte und Hilfsmittel laden und am 13. Juli dann die restlichen Güter, die in der Sammelstelle in Stadtoldendorf gelagert sind. Wir sind dankbar für Gebete um zügiges Durchkommen des LKW und für eine reibungslose Abwicklung der Zollformalitäten.

Die Kasachstan-Reise 2018 im Rückblick

13-06-2018

Dank für ein gutes Miteinander im Team

Ein 15-köpfiges Team von Hoffnung für Kasachstan war vom 23.05. bis 03.06. zu einem Einsatz in verschiedenen kasachischen Städten und Orten unterwegs. Einige kannten sich schon von früheren Einsätzen, andere waren neu dabei. Die Team-Mitglieder gehören verschiedenen Kirchen und Gemeinden an (Landeskirche, Freikirchen, Brüdergemeinde. . .). Das Team war also überkon­fessionell. Deshalb war es nicht selbstverständlich, dass es zu einem so guten Miteinander kam und alle sich gegenseitig unterstützend zur Seite standen. Das war bei dem oft anstrengenden Programm immer wieder nötig.

Von Almaty nach Turgen

In Almaty gut angekommen, und nach der Übernachtung in einem Nachbarort, traf sich das Team am folgenden Tag mit einheimischen Mitarbeitern. Sie betreuen Menschen in Dörfern, in denen große Armut herrscht. Es fand auch ein Treffen mit dem Hauptpastor der Neues Leben Gemeinde in Almaty statt, der die Arbeit von Hoffnung für Kasachstan kennenlernen wollte. Die Vernetzung mit einheimi­schen Gemeinden ist auch dazu nützlich, dass diese uns helfen können, dass die medizinischen Geräte unserer Hilfstransporte ihre Bestimmungs­orte erreichen. Das Team konnte auch eine ambulante Privatklinik besuchen, deren Leiter als Halbwaise geboren ist und dem es am Herzen liegt, armen Menschen zu helfen.

Schon früh morgens mussten alle nach wenig Schlaf zum Einsatz in Turgen aufbrechen. Dort waren mehr Menschen an Sehtests interessiert als die Optiker im Team bedienen konnten. Einige hatten sich dafür in Listen eingetragen, andere nicht. Am ersten Tag waren 80 Sehtests geschafft, am zweiten Tag waren 60 möglich. Es tat dem Team leid, auch Menschen nach Hause schicken zu müssen, damit sie nicht während des Fastenmonats Ramadan den ganzen Tag warteten und am Ende doch nicht an die Reihe gekommen wären.

Weiter mit dem Flugzeug nach Karaganda

Am Sonntag konnte Markus Pfeil in einer Gemeinde in Turgen predigen und Alexander Löwens in der Gemeinde von Yerkinbek in Almaty. Treffpunkt war dann später am Tag der Flughafen von Almaty, von wo aus das Team nach Karaganda weiterflog. Dort besteht eine große Gemeinde mit dem Namen „Das ewige Evangelium“. Sie hat 250 Mitglieder und macht eine gute Arbeit unter der dortigen Bevölkerung. Sie haben ein Drogen- und Reha-Zentrum gebaut und sind dabei, aus eigenen Mitteln ein Frauenhaus zu bauen, um Frauen aus zerrütteten Familien eine Zuflucht zu bieten. Das Team übernachtete in einem einfachen Hotel mit Vierbettzimmern und wurde von der 10 Minuten zu Fuß entfernten Gemeinde mit Frühstück versorgt. Neben den Diensten hatte sie viele gute Gespräche darüber, was sie dazu motiviert, Menschen zu helfen, um die sich sonst niemand kümmert. Einige Personen haben sich persönlich entschieden, diesen Glauben anzunehmen.

Besuch bei einem Blindenverein und in der Deutschen Botschaft in Astana

Am 30. Mai konnten das Team durch einen Kontakt, den die Deutsche Botschaft vermittelt hatte, in einem Blindenverein in Astana einen Dienst tun. Die Menschen dort haben starke Sehprobleme, manche bis zu 22 Dioptrien. Die Sehtests waren schwierig und dauerten lange, doch die Optiker der Gruppe konnten einigen Menschen zu einer neuen Brille verhelfen, mit der sie mehr sehen werden. Diese Menschen hatten keinerlei Kontakt zu christlichen Gemeinden. So war das Interesse an ihnen und ihrem Ergehen für sie auch gar nicht selbstverständlich, sondern auch auf menschlicher Ebene ein Lichtstrahl in der Dunkelheit.

Am Nachmittag des gleichen Tages waren die Leiter des Teams zu einem halbstündigen Gespräch mit dem ständigen Stellvertreter des deutschen Botschafters in der Deutschen Botschaft in Astana eingeladen. Dessen Assistentin hat ein Herz für bedürftige Menschen in Kasachstan und hatte diese Zusammenkunft arrangiert. Wir sind dankbar, dass die Botschaft unsere Hilfsdienste in Kasachstan mit Wohlwollen sieht. Das erleichtert z. B. manche Bürokratie bei den Hilfstransporten.

Mit Verspätung weiter nach Ust-Kaminogorsk und Zhangistobe

Das Flugzeug, welches das Team nach Ust-Kaminogorsk bringen sollte, hatte zweieinhalb Stunden Verspätung. Ausgerechnet an dem Tag, an dem sie alle um 3 Uhr morgens aufgestanden waren um mit dem Zug nach Astana zu fahren. Sie kamen wegen des verspäteten Fluges erst um 1 Uhr nachts im Hotel an. Es gab also eine kurze Nacht, und vor ihnen lagen noch zwei anstrengende Tage. Schon im vorab war klar, dass viel mehr Menschen einen Sehtest machen wollten als sie in der Lage waren zu bedienen. Wegschicken wollten sie diese Menschen jedoch auch nicht. Die Gemeinde vor Ort hatte keine Vorstellung, was unsere Mitarbeiter da eigentlich machen wollten, weil die Kommuni­kation im Vorfeld nicht optimal gelaufen war, auch die Listen der an Sehtests interessierten Personen waren chaotisch. Doch es war möglich, alles Nötige zu klären um die Brillenaktion durchführen zu können. Am zweiten Tag machte eine Hälfte des Teams dort weiter, die anderen fuhren 2 ½ Stunden über eine Straße voller Schlaglöcher nach Zhangistobe. Dort konnten sie 56 Sehtests durchführen, was rekordverdächtig ist und nur mit Gottes Hilfe möglich war. Insgesamt konnten an beiden Orten 90 Sehstärkenermittlungen durchgeführt werden. Das Team aus Zhangistobe war erst gegen 22.30 Uhr abends wieder im Hotel und dankbar, noch etwas zu essen zu bekommen.

Krankenhausmitarbeiterin bestätigt gesegnete Wirkungen des seelsorgerlichen Dienstes im onkologischen Kinderkrankenhaus

Der abschließende Samstag vor dem Rückflug war für den größten Teil des Teams ein freier Tag. Alexander Löwens, Markus Pfeil, Markus Enderle und Armin Rahn und Eduard Kopp besuchten ein neues onkologisches Krankenhaus, das Hoffnung für Kasachstan um weitere Hilfe gebeten hatte. Sie hatten vom letzten Hilfstransport schon Betten von uns bekommen. Die oben genannten Mitarbeiter haben sich das Krankenhaus angeschaut und festgestellt, dass sie dort noch viel Bedarf an Hilfe haben. Später sind auch noch mit den einheimischen Mitarbeitern vor Ort zusammengetroffen, die die Menschen auf der kinderonkologischen Station seelsorgerlich betreuen. Zu diesem Treffen kam auch die Oberschwester des Krankenhauses von Kargali hinzu, dem wir voriges Jahr viele Geräte wie z. B. einen neuen OP-Tisch und einen gynäkologischen Stuhl und Ultraschallgeräte geliefert hatten. Diese Schwester Galina, die säkular eingestellt ist, berichtete, dass es dort zu vielen erstaunlichen Heilungen gekommen ist und dass sogar die Sterberate unter den Kindern nach unserem Besuch im vorigen Jahr gesunken ist. Das war eine schöne Bestätigung, dass Gottes Wirken real ist.

Es war ein intensiver und guter Einsatz, den das Team am Abschlusstag bei einem gemeinsamen Essen mit einheimischen Mitarbeitern reflektieren konnte. Nach einem unkomplizierten Rückflug landeten alle dankbar wieder in Frankfurt.

Nun läuft noch bis zum 15.6. die Fußballschule von SRS, über die wir bereits informiert haben.

Erste Fotos von der Kasachstanreise Mai/Juni 2018

29-05-2018

Das Team ist dankbar für eine gute Ankunft und für viele Möglichkeiten, Menschen in Kasachstan zu helfen.

Kasachstanreise im Mai und Hilfstransport im Juni 2018

09-05-2018

Vom 25. Mai – 03. Juni wird ein 15-köpfiges Team, bestehend aus Optikern, Kindermitarbeitern, Übersetzern und Leitern nach Kasachstan fliegen. Sie werden wieder in Almaty und Turgen im Einsatz sein, aber zusätzlich auch in Karaganda, Ust-Karminogorsk und Astana. In Astana sind sie am 30. Mai auch zu einem Treffen mit Mitarbeitern der deutschen Botschaft eingeladen.

Das Team wünscht sich Gebet um Bewahrung und für eine gute Zusammen­arbeit. In Verbindung mit der praktischen Hilfe für die Menschen werden sich sicher auch wieder Gelegenheiten ergeben, ihnen zu sagen, dass es Gottes Liebe ist, die hinter den Einsätzen von Hoffnung für Kasachstan steht und dass diese Liebe auch Menschen in Deutschland motiviert, die Arbeit zu unter­stützen. Das Team wünscht sich viele solche Gelegenheiten.

Gemeinsam mit SRS aus Altenkirchen können unsere Mitarbeiter vom 05.-15. Juni 2018 erstmals auch einen sportmissionarischen Einsatz in Almaty durchführen. Geplant sind zwei Fußballcamps mit Kindern und Jugendlichen. Parallel werden 13 Mitarbeiter aus kasachischen Gemeinden geschult, um als Multiplikatoren die Arbeit weiterzuführen. Die SRS Mitarbeiter werden, wie wir es sonst auch handhaben, ihre Kosten selber tragen. Dennoch bleibt eine Finanzlücke für Material (z.B. Trikots, Schulungsmaterial) sowie Unterkunft und Verpflegung der Teilnehmer. Wir danken allen, die mithelfen, diese zu schließen.

Ein erneuter Hilfstransport ist für Juni geplant. Wir haben wieder hochwertige medizinische Hilfsgüter anvertraut bekommen. Da aber ein großer Teil der Bevölkerung durch die Inflation und die erneut schlechte Wirtschaftslage betroffen ist, sehen wir die Notwendigkeit diesen Menschen mit Lebens­mitteln und Kleidung zu helfen. Lebensmittel können wir nur vor Ort kaufen. Aber unser Ziel ist es, den restlichen Platz in dem großen Lkw optimal mit Kleidung auszunutzen. Wir benötigen gut erhaltene Kleidung, besonders für Kinder und Jugendliche, Winterkleidung, aber auch noch Rollstühle und Rollatoren. Für den Hilfstransport fallen Kosten von 8.000 bis 9.000 Euro an.

Leider können wir die Sachen nicht einzeln abholen. Aber vielleicht gibt es die Möglichkeit, eine Sammelstelle einzurichten. Ab einem bestimmten Volumen würden wir die Sachen dann auch gerne abholen. Weitere Infos gibt es bei Alexander Löwens, Telefon: 01522/8922939 oder 05532/4453. Danke für alle Mithilfe.

Alexey soll wieder hören können

23-04-2018

Alexeys Eltern beschreiben seine Geschichte
Alexey war unser lang erwartetes Kind. Die Schwangerschaft verlief gut. Im September 2016 kam ein gesunder Junge zur Welt. Alexey entwickelte sich ausgezeichnet und konnte sehr früh Laute von sich geben, z.B. „Ma, Ba, Bu und ein leises Pa“.

Im Alter von sechs Monaten hat Alexey eine geplante Impfung AKDS bekommen, und danach hat unser Kind sich verändert. Alexey verstummte und hat aufgehört Laute wahrzunehmen. Es folgten endlose Untersuchungen und Hörtests. Letztendlich wurde die Diagnose gestellt, dass unser Alexey unter einer bilateralen sensorineuralen Schwerhörigkeit leidet.

In Zukunft ist eine Untersuchung und Anhörung bei einem Gehörspezialisten in Omsk, Russland und der Kauf der Hörgeräte, inklusive 6 Monate Tragezeit geplant. Nach erfolgreicher Tragezeit der Hörgeräte steht Alexey eine Cochlea-Implantations-OP in Almaty, Kasachstan bevor.
Diese Operation gibt Alexey Chance die Welt zu hören, zu verstehen und dadurch wieder sprechen zu können.

Die medizinische Diagnose und wie Alexey behandelt werden soll:
Bilaterale sensorineurale Schwerhörigkeit, Grad der Schwerhörigkeit 4 (Vollkommene Taubheit).

Was auf die Familie Krasnovski zukommt:
Bestehende Kredite für die Untersuchungen und Behandlungen: 40000 Rubel
1. Untersuchung und Anhörung eines Gehörspezialisten in Omsk, Russland: 14000 Rubel
2. Kauf von 2 Hörgeräten (für beide Ohren): Siemens PX3BX Motion oder Naida V50UP:
Je 45000, insgesamt: 90000 Rubel
3. Sechs Monate Tragezeit
4. Vorbereitung für die Cochlea-Implantation.
5. Cochlea-Implantations-OP in Almaty, Kasachstan: 1.300.000 Rubel
6. Konstante Behandlung und Beobachtung Hals-Nasen-Ohren-Arzt und Neurologen.
7. Antragsstellung für die Anerkennung der Behinderung.

Gesamt-Spendenbedarf
Insgesamt benötigt Familie Krasnovski, bzw. Alexej 1.450.000 Rubel, umgerechnet 19.000 Euro.

Bankverbindung zur Unterstützung von Alexey
mit Verwendungszweck
„Projekt Alexey“

Hoffnung für Kasachstan e. V.
Volksbank e.G.
BIC: GENODEF1SES
IBAN: DE69 2789 3760 0045 1975 00
Im Namen von Familie Krasnovski
herzlichen Dank für Ihre/Deine Hilfe

Papa Sergej und Mama Darja Krasnowski
mit Alexey, Tanja und Lisa