Neuigkeiten

Nächster Hilfstransport auf dem Weg nach Kasachstan

06-09-2016

Nun ist es soweit! Ein weiterer Hilfstransport ist auf dem Weg nach Almaty, Kasachstan. Er wurde am 1.9. 2016 beladen und ist nun unterwegs. An Bord hat er eine kostbare Fracht, die für viele Menschen in Kasachstan hilfreich sein wird. Zum Beispiel:

Rollstühle

Gehwagen

50 Rollatoren

6 Krankenhausbetten

Wichtige Instrumente für den OP-Saal

Infusionsständer

Ausrüstung für die Intensivstation

Medikamentenschränke

Ultraschallgeräte

EKG-Geräte usw.

Viele Menschen habe uns Schuhe und Kleidung für Kinder und Erwachsene gebracht oder geschickt. Auch all das wird in Kasachstan dankbare Abnehmer finden. Wir sind auch froh für die vielen fleißigen Hände, die beim Sortieren, Einpacken und Einladen geholfen haben.

Hier einige Fotos vom Einladen

Krankenhausbetten werden eingeladen

Krankenhausbetten für Kasachstan

Rollatoren und Rollstühle für Kasachstan

Wir beten dass der Transport sicher ankommt, schnell die Zollformalitäten abwickeln kann und dass viele Menschen Hilfe und Segen durch diese Hilfsgüter erfahren.

Wenn wir einen weiteren Sponsor finden würden, der 7000 Euro für einen weiteren Hilfstransport bezahlt, könnten wir nochmals einen LKW mit weiteren Hilfsgütern losschicken.

Ein herzliches DANKE an alle, die geholfen haben, den Transport möglich zu machen, der zurzeit unterwegs ist.

Besonderer Auftakt beim Naurys-Fest 2016 in Stadtoldendorf

15-04-2016

Das diesjährige Naurys-Fest wurde am 9. April von Hoffnung für Kasachstan e. V. in Stadtoldendorf veranstaltet und hatte einen besonderen Auftakt. Wolfgang Anders, Bürgermeister der Samtgemeinde Eschershausen Stadtoldendorf und Helmut Affelt, Bürgermeister von Stadtoldendorf, hatten die Veranstalter und Ehrengäste des Naurys-Festes 2016 zu einem Festakt ins Rathaus von Stadtoldendorf eingeladen. Dort durften sie sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen.

Sowohl Wolfgang Anders wie auch Helmut Affelt waren dann auch Ehrengäste beim Naurys-Fest auf dem Gelände der Jesus Christus Gemeinde in Stadtoldendorf, das um 11:00 begann und bis zum späten Nachmittag dauerte. Sie wurden an einem besonderen Tisch bewirtet und mit einem traditionellen kasachischen Musikinstrument Dombra beschenkt. Der in Deutschland lebende Kasachse Serik, welcher das Geschenk überreichte, lud sie dazu ein es spielen zu lernen und beim Naurys-Fest im kommenden Jahr einen musikalischen Beitrag darzubieten. Das wäre dann ganz im Sinne der Völker verbindenden und Frieden und Freundschaft stiftenden Seite des Naurys-Festes. Außerdem erhielten sie traditionelle kasachische Kopfbedeckungen als Geschenk.


Die ca. 300 Besucher erfreuten sich bei bestem Wetter an den für Naurys typischen Aspekten dieses Festes: fröhliches Tanzen zu kasachischer Musik, landestypisches Essen mit dem Nationalgericht und einer großen Auswahl von weiteren Spezialitäten, kunstvolle Kuchen­kreationen, Tee aus dem Samowar, frisches Gebäck und vieles mehr. Fünf der aus Kasachstan angereisten Gäste waren in ihren traditionellen Kostümen ein besonderes Highlight der Veranstaltung. Sie erfreuten die Besucher mit Ansprachen auf Kasachisch und mit Gesang und Musik, zu der mit Begeisterung getanzt wurde. Pastor Yerkinbek aus Almaty berichtete wie er Christ geworden ist und wie ihm das über alle Frühlingsfestfreude hinaus Ziel und Hoffnung für sein Leben gegeben hat.

Nach dem Mittagessen konnte man sich sportliche Wettbewerbe anschauen, von der Sorte wie man sie in Kasachstan liebt, z. B. Tauziehen, Ringen, Baumstammweitwurf, sich gegenseitig mit einem Sack vom Holzpferd werfen. Wer mutig genug war, konnte daran teilnehmen. Es gab aber auch Gelegenheit, sich vor einer echten kasachischen Jurte in traditioneller Kleidung fotografieren zu lassen, Kunsthandwerk aus Kasachstan zu kaufen und verschiedene Zeremonien zu bestaunen, die dort besonders gefeiert werden: Eine Hochzeit, bei der die Braut, noch verschleiert unter einem Baldachin dem Bräutigam zugeführt wird, oder ein Fest, bei dem den siebenjähriger Junge erstmals eine Peitsche und ein Pferd geschenkt bekommt, weil er damit einen ersten wichtigen Meilenstein in seinem Leben erreicht hat.

Wer sich über die Arbeit von Hoffnung für Kasachstan informieren wollte, hatte Gelegenheit einen Bericht von Markus Enderle über die Entwicklung der Vereinstätigkeit und die Reise im Herbst letzten Jahres zu hören. Sie hatte ein 13-köpfiges Team nach Almaty und erstmals auch in das frühere Atomversuchs­gelände von Semipalatinsk geführt. Der Verein ist nach wie vor auch in Dshetygara und Kostanai aktiv. Die Arbeit hat sich im Laufe der Jahre auch nach Almaty, und seit 2015 auch auf Semipalatinsk, ausgeweitet. Schwerpunkte sind die Versorgung bedürftiger Personen mit Lebens­mitteln (Suppenküchen, Essenpakete usw.), und mit medizinischer Hilfe (Brillenverteilaktionen mit Sehstärke-Ermittlung, Weitergabe von medizinischen Geräten und Krankenhausmobiliar an Kliniken in Kasachstan).

Darüber konnte man sich auch an einem Infostand des Vereins informieren. Ein neues Projekt, das Hoffnung für Kasachstan unterstützen möchte, ist der Bau eines Zentrums der Ermutigung und Ausbildung für zentralasiatische Pastoren in Almaty, über das mit einem Flyer informiert wurde. Das Naurys-Fest in Stadtoldendorf war ein gelungener Beitrag, auf einfallsreiche Weise Brücken zwischen der kasachischen, deutschen und russischen Kultur zu schlagen und das Land Kasachstan auf liebevolle Weise in den Blickpunkt der Festteilnehmer zu rücken.

Renate Bloess

Fotos und Bildrechte: Uwe Kinnewig

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Pressebericht über das Naurys-Fest am 9. April 2016

11-04-2016

Artikel Gießener Anzeiger vom 4.3.2016 über eine Brillenspende

09-03-2016
0403_GA_WL_06.pdf

Prokurist Thomas Kupka (l.) und Niederlassungsleiter Thorsten Müller (r.) übergeben 111 Brillen an Stephan
Diehl vom Verein „Hoffnung für Kasachstan“.

Radiointerview im Dezember 2015

14-01-2016

Der Südwestrundfunk hat im Dezember 2015 in der Sendung 'SWR1 Der Abend' das Thema Ehrenamt beleuchtet. Dort wurden 5-6 verschiedene Projekte vorgestellt, unter anderem auch unsere Arbeit in Kasachstan. Der SWR wurde durch einen Zeitungsartikel auf uns aufmerksam und so kam es dann, dass Markus Enderle interviewt wurde.

Hier können Sie dieses Radiointerview mithören.