Suppenküchen und Sozialstationen

In der Region Dshetygarawerden zurzeit folgende Suppenküchen betrieben:

In Dshetygara wird für 60-70 Kinder gekocht. Diese Arbeit wird durch Köchinnen von "Hoffnung für Kasachstan" in der Suppenküche des Vereins geleistet.

In Dörfern der Umgebung versorgen Suppenküchen in zwei Privathäusern und in einem gemeindeeigenen Haus weitere 37 Kinder mit warmen Mahlzeiten. Für diese Kinder kochen Eirat und Gunara, Valerie und Ludmilla.

In der Region Kostanai gibt es momentan eine Suppenküche. Dort werden in einem privaten Haus 10 Kinder durch Dima und Larissa versorgt.

Im Torgai-Gebiet leisten wir direkte Hilfe, indem wir Familien mit Lebensmitteln versorgen.

Wir haben im Oktober täglich 74 Personen mit einer warmen Mahlzeit versorgt: 10 Obdachlose , 37 Kinder und 27 Erwachsene aus armen Familien. In einer anderen Stadt 15 Kinder.

Hier lassen wir zwei obdachlose Frauen zu Wort kommen, die zurzeit in der Suppenküche in Dshetygara Essen bekommen:

Ich, Baranowa Anna, bin am 3. 8. 1971 geboren. Ich hatte einen bösartigen Tumor, wurde operiert, war dann lange Zeit krank und habe dadurch die Arbeit verloren. Dann kamen noch familiäre Probleme hinzu. So bin ich auf der Straße gelandet, ab und zu wohne ich bei Bekannten. Ich sehe keinen Ausweg aus dieser Situation. In die Suppenküche haben mich gute Leute eingeladen. Die Herzlichkeit der Frauen, die uns dort begegnen, tut mir persönlich sehr gut. Vielen Dank!

Ich heiße Kusmenko Lüdmila bin 1961 geboren. Früher habe ich selber als Köchin im Kindergarten gearbeitet und für die Kinder gekocht. Im Jahr 1995 wurde mir gekündigt. Eine andere Arbeit konnte ich nicht finden, hinzu kamen auch noch Probleme in der Familie. Jetzt habe ich kein Haus und keine Familie mehr. Letzten Winter sind mir die Finger der rechten Hand abgefroren. Dann hörte ich, dass es eine Suppenküche gibt in der solchen Menschen wie mir geholfen wird. Ich bin sehr dankbar für die warmen Mahlzeiten, die ich hier bekomme, denn jetzt bin ich jeden Tag satt. Von ganzem Herzen danke ich allen!

Unsere Mitarbeiter vor Ort teilen ergänzend mit: Diese Frauen sind 40 und 50 Jahre alt sehen aber wie Siebzigjährige aus. Das Schlimmste daran ist, dass es für diese Frauen ganz normal geworden ist so zu leben. Sie suchen nicht nach einem Ausweg aus dieser Situation. Wir sorgen und beten für sie, denn außer Gott braucht sie keiner.